Familienunternehmen:
Selbst weltweite
Branchenriesen haben im Wettbewerb um High Potentials zu kämpfen
7. Karrieretag der Familienunternehmen: 40 Hidden Champions präsentieren sich
am 1. Juli 2011 im Hause WÖHRL als attraktive Arbeitgebermarke
(Nürnberg/Reichenschwand) – Ob Master, Bachelor oder Diplom – wer sich
nach dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums auf dem Arbeitsmarkt umsieht,
nimmt meist vor allem die großen Namen der deutschen Wirtschaft wahr. Dabei
winken gerade abseits von DAX und Konzernstrukturen oft die interessanteren
beruflichen Perspektiven. 40 deutsche Familienunternehmen, viele von ihnen
Weltmarktführer ihrer Branche, präsentieren sich deshalb im Rahmen des 7.
Karrieretags Familienunternehmen am 1. Juli bei WÖHRL in Nürnberg: Um mit
talentierten Bewerbern ins Gespräch zu kommen und sie von den Karrierechancen in
einem Familienunternehmen zu überzeugen. Bewerbungsschluss ist am 16. Mai 2011.
"Für viele Absolventen und Young Professionals haben die Namen von Großkonzernen
immer noch eine besondere Strahlkraft – der Mittelstand kommt hingegen in der
Wahrnehmung häufig zu kurz", bestätigt WÖHRL Personalvorstand Robert Rösch.
Trotz spannender Perspektiven im eigenen Haus kennt er das Dilemma aus eigener
Anschauung: "Insbesondere der Einzelhandel hat hier mit vielen Vorurteilen zu
kämpfen." Deshalb leisten gerade Familienunternehmen zum Teil echte
Pionierarbeit, wenn es um das Thema Recruiting und Karriere geht.
Mehr als nur Gehalt
Denn attraktive Arbeitsplätze haben bei weitem nicht nur Großkonzerne zu bieten:
Was Familienunternehmen mitunter an Prestige und Standortvorteilen fehlt,
gleichen sie meist durch attraktive Zusatzleistungen und vorzügliche
Arbeitsbedingungen aus. Hilfe bei der Wohnungssuche, Kinderbetreuung, der
klassische Firmenwagen oder sogar ein Arbeitsplatz für den Lebenspartner sind
nur einige Angebote, mit denen um talentierte Bewerber geworben wird. Zudem
locken kurze Entscheidungswege, flache Hierarchien und ein nachhaltiges,
unternehmerisches Denken in Generationen anstatt in Quartalen. Das sind
eigentlich die besten Voraussetzungen: Eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre,
wenig Bürokratie und attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten gehören bei den
umworbenen Bewerbern zu den meist genannten Kriterien bei der Auswahl des
künftigen Arbeitgebers: Das bestätigte einmal mehr die Teilnehmerbefragung des
zurückliegenden Karrieretages 2010. Allein, die entsprechende Wahrnehmung müssen
viele Familienunternehmen sich erst erarbeiten. Sich etwa beim Karrieretag als
attraktive Arbeitgebermarke zu positionieren, sehen viele von ihnen daher als
wertvolle Chance im Wettbewerb um begehrte High Potentials.
Bewerbung mal anders
Bewerbermessen wie der unter der Schirmherrschaft des
Bundeswirtschaftsministeriums stehende Karrieretag Familienunternehmen haben den
Vorteil, dass sie Bewerber und Arbeitgeber zu einem persönlichen Gespräch
zusammenbringen – Unternehmen können sich so nicht nur individuell und
authentisch präsentieren. Sie können auch direkt zu den Fragen der Bewerber
Stellung nehmen. Das überzeugt: Rund 40 Familienunternehmen und durchschnittlich
500 Akademiker und Berufsanfänger auf Stellungssuche nutzen seit 2006 die
Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen im Rahmen des Karrieretags. 2011 hat
WÖHRL in Nürnberg die Ausrichtung übernommen.
Perspektiven im Handel
Der seit knapp 80 Jahren erfolgreiche Modefilialist erhofft sich davon
insbesondere eine Gelegenheit, junge Akademiker für eine Karriere im Handel zu
begeistern. "Viel Verantwortung, interessante Aufstiegschancen und der tägliche
Umgang mit Menschen, Trends und schönen Dingen", diese Aussichten haben
Personalvorstand Robert Rösch dereinst selbst zu einer Bewerbung bei WÖHRL
motiviert. Die guten Aufstiegs- und Bildungschancen trugen dazu bei, dass er bis
heute geblieben ist: Die unternehmenseigene WÖHRL Akademie bietet seit 1988 pro
Jahr durchschnittlich 120 Seminare, Schulungen und individuelle Coachings an.
Insgesamt besuchen jährlich rund 1.500 Mitarbeiter eine Weiterbildungsmaßnahme –
das ist immerhin über die Hälfte der Belegschaft. "Wir haben unseren
Mitarbeitern viel zu bieten, deshalb ist die Fluktuation äußerst gering",
resümiert Rösch. "Dennoch wünschen wir uns noch mehr talentierten Nachwuchs und
gut ausgebildete High Potentials in unserem Unternehmen: Kompetenz und Knowhow
im Umgang mit Kunden und Mitarbeitern sind heute mehr denn je die maßgeblichen
Kriterien für unseren Geschäftserfolg."
Bewerbungsschluss 16. Mai 2011
So geht es auch den anderen Familienunternehmen, darunter bekannte Größen wie
Vorwerk, die Würth Gruppe oder Conrad Electronic. Sie alle machen sich am 1.
Juli 2011 auf den Weg in die WÖHRL Zentrale nach Nürnberg, um sich dort von
ihrer besten Seite zu präsentieren – und vielleicht die eine oder andere
"Arbeitsehe" zu schließen. Berufserfahrene Kandidaten, Young Professionals,
Absolventen aller Fachrichtungen, insbesondere der Wirtschafts- und
Ingenieurwissenschaften, sind noch bis zum 16. Mai 2011 aufgerufen, sich für
eine Teilnahme zu bewerben (weitere Informationen unter
www.karrieretag-familienunternehmen.de).
Die WÖHRL Unternehmensgruppe feierte 2008 ihr 75-jähriges Firmenjubiläum und hat
heute 38 Standorte in Deutschland. Im letzten Geschäftsjahr 2009/2010 erreichte
das Unternehmen einen Bruttoumsatz von ca. 360 Mio. Euro.
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